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WAS SAGT DIE STAATSANWALTSCHAFT BZW. DIE KÖLNER POLIZEI?
Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Köln zu dem
Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte (24.05.2002):
Staatsanwaltschaft
und Polizei Köln zu dem Verfahren gegen Polizeibeamte wegen Verdachts der
Körperverletzung im Amt folgendes bekannt:
Die
Verteidiger der Beamten, die am 11.5.02 auf der Wache Eigelstein Beobachtungen
zu Misshandlungen eines vorläufig Festgenommenen gemacht haben, haben am
23.5.02 eine Schilderung des Vorfalles zu den Akten gereicht:
Die
Beamtin und der Beamte befanden sich am Abend des 11.5.02 nach Beendigung ihres
Spätdienstes noch auf der Wache Eigelstein. Plötzlich sei auf der
Wache Unruhe entstanden. Der Wachdienstführer habe "Empfangskommando"
gerufen, was auf eine schwierige Zuführung einer Person zur Wache hingedeutet
habe. Man habe dann die Sirene der herannahenden Streifenwagens gehört
und kurze Zeit später Geräusche, die auf eine körperliche Auseinandersetzung
hindeuteten.
In
der Sicherheitsschleuse habe kurze Zeit später eine auf dem Boden an Händen
und Füßen gefesselte Person gelegen, umstanden von 5-6 Polizeibeamten.
Die Beamten hatten auf die am Boden liegende Person eingetreten und geschlagen
und ihn am Kopf, Körper und Armen und Beinen getroffen. Lediglich einer
habe nur dabeigestanden.
Der
am Boden liegende Mann sei dann von 2 oder 3 Beamten an den Füßen
gepackt und durch den Flur in die Zelle geschleift worden. Er habe im Gesichtsbereich
geblutet. Zu den weiteren Vorgängen in der Zelle hat lediglich ein Beamter
unmittelbare Beobachtungen gemacht und angegeben, in der Zelle sei der Geschädigte
noch von 4 Beamten geschlagen und getreten worden. Anschließend sei er
mit dem Rettungswagen abgeholt worden.
In
Ihren Einfassungen haben die Beamten diejenigen Beamten, die nach ihren Beobachtungen
geschlagen und getreten haben beschrieben. Eine entsprechende Zuordnung muss
noch erfolgen, dürfte aber möglich sein. (quelle:www.polizei.nrw.de/koeln)
ZUR VOLLSTÄNDIGEN CHRONOLOGIE DER POLIZEIBERICHTE..